Zum Hauptinhalt springen

Unsere Mitarbeiter stellen sich vor

Fachärzte & Therapeuten

Bianca-Maria Kerschbaum


Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Ärztliche Leitung
 Zertifizierte SIM Gutachterin 
Zertifizierte Supervisorin
 Zertifizierte DBT Therapeutin Psychotraumatologin
 IRRT/EMDR Schematherapie

Friedhelm Löffelhardt


Diplomierter Psychologe

Dipl.-Psych. (Univ.D.),
Fachpsychologe f. Psychotherapie
FSP

Psychotherapie bei psychischen
Problemen, Coaching bei ADHS /
Autismus-Spektrum-Störungen




Friedhelm Löffelhardt

    

Beruflicher Werdegang:
Mein beruflicher Weg beginnt in der Psychiatrie Reichenau als  Pflegeassistent. Nach einem Abstecher in das Studium der Geschichte an  der Uni Konstanz, habe ich eine Ausbildung zum psychiatrischen  Krankenpfleger in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen gemacht. Es  folgte ein Studium der Klinischen Psychologie in Konstanz und die  postgraduale Weiterbildung in kognitiver Verhaltenstherapie in Tübingen  (TAVT) und in Bern (AIM) und in Schematherapie an der  Verhaltenstherapie-Ambulanz der UPK Basel.  Nicht unwichtig für mich persönlich war auch die Ausbildung im  NPO-Management am VMI in Fribourg.  In meiner Arbeit als Pflegefachmann und Abteilungsleitung in div.  Psychiatrischen Kliniken und als Leiter einer stationären  Drogentherapieeinrichtung begegnete ich vielen Menschen mit nahezu allen Krankheitsbildern. Darunter sind die Schwerpunkte: Suchterkrankungen,  Psychosen, ADHS und Persönlichkeitsstörungen. Später als Psychotherapeut führt mich mein Weg zu Menschen, die unter einem Burnout litten und  Menschen mit autistischen Züge oder einer Autismus-Spektrum-Störung,  sodass ich mein Wissen und meine Erfahrungen erweitern konnte. 

   

Schwerpunkte:
- Psychotherapie von Störungen, die aufgrund kritischer Lebensereignisse im Zusammenhang mit beruflichen und familiären  Veränderungsprozessen  entstehen können, wie emotionale Krisen, Burnout oder Depressionen.  - Psychotherapie bei Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen und Trauma.  - Autismus / ADHS-Abklärungen und begleitendes Coaching.  - Ich behandle heute keine Menschen mehr, die primär unter einer Suchterkrankung leiden.

 

Zu meiner Person und Arbeitsweise:
Ich bin ein interessierter, mitfühlender und engagierter Mensch. Ich  lebe in einer Partnerschaft, habe keine eigenen Kinder. Ich habe viel in meine Arbeit und den beruflichen Werdegang investiert, verfolge daneben viele Interessen und Hobbies zum Ausgleich und versuche gesund zu  leben. Wenn Menschen zu mir kommen, dann betrachte ich meine Arbeit als Weg  durch eine fremde Landschaft, vor der ich tiefen Respekt empfinde. Ich  schaue Dinge gerne von vielen Seiten an, entwickle neue Perspektiven,  gehe ungewöhnliche Wege, um den Menschen zu helfen, ihre eigene  Sichtweise, ihren eigenen Weg und ihren eigenen Umgang mit sich zu  finden. Meine Arbeitsweise ist kognitiv-verhaltenstherapeutisch, aber auch  geprägt von meinen eigenen Lebenserfahrungen und Führungserfahrungen. Wo es mir hilfreich erscheint, lasse ich diese einfliessen. Besonders  hilfreich empfinde ich auch immer wieder Elemente aus der  Schematherapie, Achtsamkeit und buddhistischen Psychologie.  Diagnosen sind für mich wichtig, aber nur ein Instrument in meiner  Arbeit, sie beschreiben nicht den Menschen, sondern sein Problem, sind  eine Arbeitshypothese. Ich bin politisch und religiös neutral, ein  Mensch, mit all seinen Begrenzungen. Ich arbeite gerne mit meinen ärztlichen Kollegen zusammen, meine Haltung zu Medikamenten ist offen, sie sind oft aber nicht immer Bestandteil  einer guten Therapie.







Bianca-Maria Kerschbaum

Zu meiner Person:
Entstehung: Schon als 4-Jährige wollte ich „Ärzterin“ werden. Ich hatte ein wunderbares Vorbild: den Hausarzt unserer Familie, für den sein Beruf nicht nur Job, sondern Lebensinhalt/ Berufung war.

Persönlicher/beruflicher Werdegang:
Schule- Abitur/Arbeit auch mal woanders, Jeans Läden und Disponentin bei grosser US Kopierer Firma. 2,5 Jahre auf Studienplatz Humanmedizin gewartet. Ende des Studiums=> schwanger- wollte Gynäkologin werden. 1988 Geburt des einzigen Sohnes. Mit 4 Jahren schwere Erkrankung des Sohnes.

Zusätzliches Studium:
Sozial- und Gesundheitsmanagement, 90er Jahre Ärzteschwemme in Deutschland. Kurz vor Abschluss des Zweitstudiums wurde in meiner Heimatstadt Hamburg intensiv nach Ärzten für «Heroin- Projekt» gesucht. Mit 43 Jahren- 2002 Beginn in dem geliebten Beruf, nach 14 Jahren Familienauszeit. Einstieg in den Beruf= WAGNIS. 2005 Beginn Facharztausbildung: Psychiatrie und Psychotherapie. 2007 Entscheidung, mit Erlaubnis des Familienrates (Ehemann+ Sohn) für „ein Jahr“ DBT Station- PZ Rheinau, Schweiz. Die liberale, sozial- fürsorgliche Haltung der Schweizer und die extrem bessere Versorgungsmöglichkeiten für die Menschen, die ich begleiten darf, begeistern mich. In der Schweiz ist es machbar den Menschen die Therapie, die sie benötigen, zu geben. In Deutschland schreibt uns Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten eine Kassenärztliche Vereinigung vor, welche Therapie und wieviel Therapiestunden wir beanspruchen dürfen. Es gibt in der Schweiz viele geschützte Arbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten. Wir müssen die Menschen, denen es gerade vielleicht etwas besser geht nicht auf die Strasse schicken.

Haltung:
Ich bin fasziniert von Menschen. Alle haben so unterschiedliche Charaktere, sind so mannigfaltig, haben so viele Facetten. Es ist mir täglich eine Freude mit Menschen- Patienten und Kollegen- zusammen zu arbeiten und mein ganzes therapeutisches Wissen, was ich permanent ergänze, in ihren Dienst zu stellen. Den Menschen, die zu mir kommen bestmöglich zu helfen. Mein Schwerpunkt: verschiedenste Formen von Psychotherapien, verhaltenstherapeutisch orientiert. Medikamente, nur, wenn es sein muss, so wenig wie möglich. Medizin: ich finde es sehr wichtig genau zu schauen, sich einen vollständigen Überblick zu verschaffen. Bei Unklarheiten zuerst körperliche Abklärungen. Im Team zu arbeiten ist für mich grundlegend- durch andere werde ich getragen, durch Austausch entstehen neue Ideen.

Ich lerne immer wieder aufs Neue akzeptieren, dass auch ich fachliche und menschliche Grenzen habe. Hierfür hole ich mir in der Familie und in meiner „Community“ Unterstützung. Entspannung finde ich beim Treffen von Freunden, leckerem Essen, Lesen, schönen Ferien und etwas Sport.