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| Bianca-Maria Kerschbaum Zu meiner Person: Entstehung: Schon als 4-Jährige wollte ich „Ärzterin“ werden. Ich hatte ein wunderbares Vorbild: den Hausarzt unserer Familie, für den sein Beruf nicht nur Job, sondern Lebensinhalt/ Berufung war. Persönlicher/beruflicher Werdegang: Schule- Abitur/Arbeit auch mal woanders, Jeans Läden und Disponentin bei grosser US Kopierer Firma. 2,5 Jahre auf Studienplatz Humanmedizin gewartet. Ende des Studiums=> schwanger- wollte Gynäkologin werden. 1988 Geburt des einzigen Sohnes. Mit 4 Jahren schwere Erkrankung des Sohnes. Zusätzliches Studium: Sozial- und Gesundheitsmanagement, 90er Jahre Ärzteschwemme in Deutschland. Kurz vor Abschluss des Zweitstudiums wurde in meiner Heimatstadt Hamburg intensiv nach Ärzten für «Heroin- Projekt» gesucht. Mit 43 Jahren- 2002 Beginn in dem geliebten Beruf, nach 14 Jahren Familienauszeit. Einstieg in den Beruf= WAGNIS. 2005 Beginn Facharztausbildung: Psychiatrie und Psychotherapie. 2007 Entscheidung, mit Erlaubnis des Familienrates (Ehemann+ Sohn) für „ein Jahr“ DBT Station- PZ Rheinau, Schweiz. Die liberale, sozial- fürsorgliche Haltung der Schweizer und die extrem bessere Versorgungsmöglichkeiten für die Menschen, die ich begleiten darf, begeistern mich. In der Schweiz ist es machbar den Menschen die Therapie, die sie benötigen, zu geben. In Deutschland schreibt uns Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten eine Kassenärztliche Vereinigung vor, welche Therapie und wieviel Therapiestunden wir beanspruchen dürfen. Es gibt in der Schweiz viele geschützte Arbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten. Wir müssen die Menschen, denen es gerade vielleicht etwas besser geht nicht auf die Strasse schicken. Haltung: Ich bin fasziniert von Menschen. Alle haben so unterschiedliche Charaktere, sind so mannigfaltig, haben so viele Facetten. Es ist mir täglich eine Freude mit Menschen- Patienten und Kollegen- zusammen zu arbeiten und mein ganzes therapeutisches Wissen, was ich permanent ergänze, in ihren Dienst zu stellen. Den Menschen, die zu mir kommen bestmöglich zu helfen. Mein Schwerpunkt: verschiedenste Formen von Psychotherapien, verhaltenstherapeutisch orientiert. Medikamente, nur, wenn es sein muss, so wenig wie möglich. Medizin: ich finde es sehr wichtig genau zu schauen, sich einen vollständigen Überblick zu verschaffen. Bei Unklarheiten zuerst körperliche Abklärungen. Im Team zu arbeiten ist für mich grundlegend- durch andere werde ich getragen, durch Austausch entstehen neue Ideen. Ich lerne immer wieder aufs Neue akzeptieren, dass auch ich fachliche und menschliche Grenzen habe. Hierfür hole ich mir in der Familie und in meiner „Community“ Unterstützung. Entspannung finde ich beim Treffen von Freunden, leckerem Essen, Lesen, schönen Ferien und etwas Sport.
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